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EXPERIMENT “Flores”
2. November 2016
COSMOTINAUT_ bolbol hairy-bairy- steady go experiment freiheit kristina lang haare live mit-unterschrift

 

DAS
FREIHEITS
EXPERIMENT

bol bol

hairy, steady, go!

bolbol-

hairy, steady, go!

Part I.

Deutschland
deut Hairy, steady, go!  Part I

Politik heute.

Freie Meinungsäußerung.

Akzeptanz oder unterdrückte Aggression?

 

Wie frei ist ein Mensch, eine Frau wirklich, Ihre Meinung zu äußern?

Man selbst zu sein?

Ist es möglich immer und überall ” man selbst zu sein”?

100 Prozent ICH?

Also ICH meine, es immer zu sein! ( Ach wirklich, Kristina?! Wahrheit: siehe unten.)

 


 

COSMOTINAUT hat den Test gemacht

 

EXPERIMENT:


bol bol- hairy, steady, go!

Wie wäre es, wenn eine zeitgenössische, modebewusste junge Frau.

1 JAHR LANG IHRE KÖRPERHAARE NICHT ENTFERNT?

Freie Meinungsäußerung/ Loyalität sich selbst gegenüber, privat, in Gesellschaft und stellvertretend für Politik. Verkörpert in Form von HAAREN. Am ganzen Körper.

 


 

Wie sieht mein voller unberührter Haarwuchs eigentlich aus??

Seitdem ich 13 bin mache ich es ja weg.

Wie fühle ich mich…in Alltag…formell…privat?

Bleibe ich mir treu? Ziehe ich es durch oder ziehe ich den Schwanz ein?

Wie reagiert mein Umfeld, die Ladys und die Männerwelt?
Ich selbst?!
(Bin ich überhaupt noch „bumsbar“?)

Wie hat es mit Bildung/Aufklärung zu tun, wenn ein junger Mann annimmt, dass ich nur auf Grund meiner Beinhaare ein Penisträger bin ? (siehe Video unten!)

Was sagt es über unsere Gesellschaft?

Was sagt es über mich.
Und Dich.

Viel Spaß beim gucken, Kammerad_in.

 


 

JETZT im CHANNEL:

 

VIDEO
Freiheit-Eine haarige Angelegenheit.

 

bolbol- hairy, steady, go!
Das Live Experiment

LOCATION: STRAND

 


 

Ein Preview vom Experiment in der Disco:

Im Vorfeld: Danke an diesen jungen Mann! Für diese herrliche ehrliche  Reaktion!

Vor der haarigen Offenbarung:

Nach der Offenbarung:

 

“Ey aba ey! Hast du das zwischen den Beinen, was ich da hab?!”

Just wie ich die Kamera ausgemache, werde ich gefragt, ob ich einen Penis habe.

Wawawiwa….

 


Hier der Bericht zu dem  “bolbol-Hairy, steady, go!”-Experiment:

Bericht:

“Im your Venaaaaas I´m your faiaaa your desire.“

Aber nur if you are…
Glatt wie ein Aal.

Blitzeblank rasiert soll die schöne Frau bitte unter die Bettdecke steigen.

…Im Cafe rumlaufen.

Unter Ihrem Kleid sein.

Unter Ihren Achseln.

Zwischen den Schenkeln hat bol bol eh nichts verloren.
[bolbol=philipinisch für Schamhaar]

Über der Oberlippe haben nur Männer Haare.

Augenbrauen bitte ohne Brücke.

Sonst gliche man ja auch eher Wolverinee weniger Adriana Lima.

Aber kannst Du Dir sexy Adriana auf dem Laufsteg in Unterwäsche, High heels, Engelsflügeln und…

Körperhaaren bis nach Timbuktu vorstellen?? Sprießend aus allen Löchern der Spitzen-Strapse?!

Eher weniger.

Das gäbe dann wohl kein Platz bei Victoria ihm sein Glitzerlaufsteg.

Cosmotinauta wagte das Experiment und schmiss den Rasenmäher für ein ganzes Jahr in den Müll.

Back to nature, get mature.

Ich hinterfrage mich selbst und Alltägliches/ ” Normales”.
Mit der Extraportion Sarkasmus. Besonders diese eine Trulla betreffend,
Kristina Lang.

Meine und die Reaktionen meines Umfeldes/ der Interviewten sind  Wurscht.

Es geht nein darum, zu propagieren, was richtig, was falsch ist.
Es geht ja darum zu hinterfragen, WARUM etwas so ist, wie ich es mir schaffe. In diesem Fall:

BIN ICH FREI?

WAS HINDERT MICH AN MEINER FREIHEIT?

 

Start dieses Hardcore Experiments ist  Anfang 2016.

Vor einigen Jahren ging mir ein Licht auf bzw. gab ich mir vor Wut und Verdutzung vor mir selbst einen imaginären gigantischen Klitschko Haken. Liiiinks und reeeechts.

Grund für meine Wut in Rapunzel Version Format:

 

 

Es war einmal eine junge sibirische Prinzessin namens Cosmotinauta…
Die adrette holde Maid wollte an den Strand fahren und nach Ihrem Zukünftigen Prinz,
zu weißem Seg-way-Rosse, Ausschau halten.
Die offline Haus-Hahn-App krähte aber zur Morgensonne nicht und so stieg die Mademoiselle viel zu spät aus dem Bette!
Das faule Stück.

Zweifelnd, ob es sich noch lohne an den Strand zu fahren, kratzte Sie sich, eine Faust in der Hüfte stützend… am Kopf.
Den Schwur entsinnend, keine Klinge mehr, sondern nur noch der Prinzessin Pfirsich gleichen Haut, pflegendes Haarwax, zu benutzen grübelte Sie:

„Hach…ich brauche mindestens 2 Sonnenstunden, um mich mit goldenem Bienenwax zu enthaaren!!“
Es stand nun zur Debatte, ob die feine Dame überhaupt aufbrechen solle. Der Porsche ist auch schon längst zum faulen Kürbis transformert.

Sie runzelte die Stirn, den faltigen Hintern von Hugh Heffner nachformend,
und war schockiert über diesen völlig beknackten Gedankengang Ihrer königlichen Arroganzenheit.

Cosmotinauta schlüpfte kurzerhand in Ihre feinste & knappste Strandrobe und machte sich mit Proviant und einer Portion Selbsthumor, aber hauptsächlich …Scham auf den Weg.

Und wenn Sie nicht rasiert wurde, dann sprießt Sie noch heute. Und lässt den Prinzen an Ihren Achselhaaren zu sich hochklettern.

Ende.

STRAND oder nicht-Strand, weil wegen nicht enthaart?!?!

 

Hairy? Steady, go!

EXPERIMENT beginnt!

 

Krauses, langes, welliges, dunkles Beinhaar.

Die Dichte brauche ich wohl nicht auszuführen.

Vergleichbar mit Sercans Schienbein aus FC Eintracht  St. Erdogan.

Am Strand angekommen, fühle ich mich noch nie so beobachtet.

Ich fühle mich unsicher, unWEIBLICH, unSCHÖN. Unpassend.

Am Abend treffe ich Freunde beim gemeinschaftlichen Carwash.

Wir stehen im Kreis, quatschen. Ein Kumpel gibt so viel Stuss von sich, dass ich mir etwas überlege, wie ich ihn zum Schweigen bringe.

Glasklar! Das goldene Beinhaar!

Ich ziehe meinen Strandrock hoch und der Kreis explodiert!
Jeder der Frosch-beinigen Adonisse springt einen Meter zurück.

“Kris! Du bist so eine schöne, sexy Frau, aber das?! Nee Mann.Echt nicht.”

Ich fühle mich…

Wie Jabba. Bloß mit Lippenstift.


Ich ziehe es weiterhin durch und beschließe mich nur dann zu enthaaren, wenn ICH es will.

(Bei wirklich intensiver Hinterfragung, stelle ich fest, ich mache es hauptsächlich für das “man”
für “die Gesellschaft”)


WARUM tue ich gewisse Dinge?
Für WEN tue ich das?
Femininität? Weiblichkeit!

 


Auswirkungen des Langzeitexperiments:

  • Absoluter EKEL gegen mich selbst
  • UNWOHLSEIN /UNSICHERHEIT
    Im Sommer ungern kurze Sachen tragen
  • NEID (Ich und NEID?!! Was geht da ab?!)
    Vergleich mit anderen Frauen
  • FRAGEN:
    Wie (lange) pflegen sich Frauen im Vergl. Zu Männern?
    Wer ist stressfreier?
    Antwort:
    Ich dachte Männlein, aber tatsächlich sind mittlerweile beide Parteien recht penibel, was Haare….eh Freiheit angeht.
  • INTIM 1.0
    Bikini und Co.
    Strandsituationen werden zur Herausforderung
    +Anstrengung (Blicke, Lachen…)
    Es kommt mir eher vor, als hätte ich einen Penis und es würde ausversehen ein Stück herausgucken.
    So jedenfalls die Blicke der Peoples.
  • INTIM 2.0
    Naaa… Wer traut siiiiiiich? Liebe machen wird zur Herausforderung für beide!

        Für mich LOSLASSEN

        Für ihn ÜBERWINDUNG

        VORTEIL:
Natürliche Selektion! “Wahre Männer”, die die “wahre weibliche”
Natur der Frau annehmen, ihre eigene kennen (lernen wollen), sind bereit für den Urwald, also für mich und meine innere Kraft.
Haiiiaaaa!

  • GESICHT WAHREN (grandiose Überleitung Frau Lang)
    Meine Mutter zu meinen Augenbrauen:
    “Kristina! Sieht aus, wie Pilzbefall in deinem Gesicht”. So fühlt es sich auch an.
  • Hoch die Hände, Haare ohne Ende!
    Achseln: Wie zwei kleine Babyfrettchen im Kuschelnest.
    Ist irgendwie fehl am Platz. Sagt jedenfalls Werbung und Co.

       →Vergleichbar mit dem Bild, als würde ein Busch Haare auf einmal auf der Stirn wachsen!

  • HOBBIT Füße
    Zehen. Ja genau, ich habe Haare an den Zehen. Purer Ekel, Abstoßung gegen mich selbst.
    Anlehnung an die Füße meines Vaters!
    1,4 cm lang, wenn Ihr´s genau wissen wollt (gemessen mit Geodreieck am 22.10.2016.
    Ja, ich habe das Haar langgezogen und dann rangehalten.)


Zitate
“hairy, steady, go!”

  • Polen, Gregosz:
    „There is some hope for humanity still.“

  • Deutschland, junger hübscha türkischer Mann in Disco:
    „Mach die Kamera aus! Hast du das zwischen den Beinen, was ich da hab?!
    Alter hast du nen Schwanz?!“

  • Portugal, junger attraktiver Mann:
    “Ist mir egal! Solange Du Dich gut und frei fühlst!”

  • Deutschland, junge afroamerikanische Kellnerin:
    „Von 0-10? DU bist ne 8! … Oh krass. Jetzt ne 9!“

  • Lissabon, junge Frau feiert in Lachflasch.

  • Sommerlager, 9 jähriger Junge zu meinen Achselhaaren:
    “Kris!! Du hast da ja!!…Na…Das da halt…
    BART UNTER DEN ARMEN!”

  • Deutschland, Lehrerin in Ihren 40ern:
    “Mein Freund hat mir mit Zwanzig Jahren gesagt, ich solle mich anpassen. Seit dem tue ich es.(…)
    Es tut gut, es mal wieder nach so langer Zeit zu hinterfragen!”

  • Deutschland, junger Mann in Disco. Ich zeige ihm meine Beine.
    Seine Augen werden GIGANTISCH, er schluckt und drückt seine Freunde beiseite, flieht!
    Eilt in den nächsten Raum.
    ?!?!



    NACH
    DEN DEM 6 MONATE-EXPERIMENT

 

Sommer vorbei, immernoch haarig.

JETZT:
Nun denn. Der homo errectus gewöhnt sich an alles. Homo Kristus auch.

Ich gewöhne mich an den felligen Zustand.

Je mehr ich rausgehe und meine Beinhaare bürste, meen Achs´lhaar zwirb´le
(Florian Silbereisen-Akzent bitte),
mich mit MIR auseinander setze, mit der Natur, meiner weiblichen Natur und …

meiner wahren Schönheit, fange ich an, es schön zu finden! Ha!

Nach 10 Jahren lasse ich zum ersten Mal meine Augenbrauen komplett undbehandelt und finde es… schön!?

Tatsache!
Weniger Pilzbefall eher Wild! Sexy.

Ich würde so auch auf Victorias Laufsteg stolzieren. I tell ya.
Dessous, Flügel und BUSCH! Mit Glitzer drüber meinetwegen.



FAZIT

“hairy ,steady, go!”:

 

Meine offen getragene Freiheit hat krass angeeckt.

Disskussionen angeregt, tief vergrabenen Ekel hochgeholt.

Bei Männern, bei Frauen. Bei mir.

In einigen Kulturen wird es dummerweise mit “Reinheit” begründet und mit dem Wappen“Religion” ins heiße Wachs gedrückt.
Anderen ist es total egal. Freiheit wird somit aktiv gelebt, Individualismus, Meinungen und natürliche Diversität begrüßt.

Entwicklung wird durch Freiheit gefördert, privat, gesellschaftlich, politisch.

Es ist Dein Recht! Deine Freiheit! Nutze Sie, Schwester!
Und auch Bruder!

Und besonders habe Spaß dabei Dich (wieder) neu kennen zu lernen!

 


Ladys UND gentleman hatten gleichermaßen Auseinandersetzung mit:

  1. Eigenverantwortung

  2. Wahren Weiblichkeit/Männlichkeit

    Dem inneren Kind!

  3. Akzeptanz

  4. Mut+ Kraft

  5. Freiheit…

 …Der eigenen und besonders der (Unterdrückung der) Freiheit des Gegenübers, wozu wir wieder zu        1. kommen.

Mich wundert unsere politische Lage, die Probleme, die wir im Land haben, nicht.

Jede:r sollte sich erst einmal mit sich auseinander setzen, mit seinen Wünschen, Gefühlen, Grenzen und BEGRIFFEN um zu begreifen.

⇒”Freiheit“?
Was ist sie für Dich?
Wo sind Deine Grenzen-
Warum?

Also weniger im All rumfliegen, erstmal in den eigenen Helm schauen. Dann ins Außen gehen.

 


COSMOTINAUT empfiehlt:

1x Woche mit viel Ironie ansehen:
Eine Sache aus Deiner Lebensroutine nehmen, und hinterfragen, warum DU es machst!

Interessanter Shit, der da herauskommt.

Was wolltest Du schon immer tun?


LINK STATIONEN: GLÜCK UND GRUNDEINKOMMEN

Mal auf neuer Strecke spatzieren?

Oder ein komplett neues Hobby ausprobieren! Was verrücktes.

Ich z.B. muss irgendwann skaten lernen. Ich beneide diese übercoolen peoples!
Ängste! Was hält mich ab?

Vielleicht kommst Du auch mal heraus aus der Komfortzone, machst etwas für Deine Alzheimer Prävention und lässt Dein Computer namens Hirn und seine Synapsen mal umdenken!

Nicht immer 1-1-1

vielleicht mal 1-1-0 ?



Höre auf deine Gedanken, Deine Intuition, dein Herz.

Es ist verdammt weise und leitet dich…

wo Du hinwillst.

 

OVER AND OUT,
tha (hairy) COSMOTINAUT.


EXPERIMENT “ hairy, steady, go!” TESTED in:

-Alltag

-Familie, Freunde, junge+alte Leute Kinder, Bekannte, Fremde, Deutschland + Portugal

-Disco

-Strand

-Lissabon (Bericht folgt+ Video Rohmaterial)

 



♥ – Was war das nochmal
 ?
LINK EINZEL COACHING

41 Comments

  1. anka says:

    kristina, das ist toll mutig. und wild.

    ich sähe auch gern noch mehr wilde frauen. bin selbst auch immer wieder an diesem thema dran, zumal ich den rasierwahn noch nie voll verstanden und verfolgt habe. auch mir, obwohl nicht direkt mit wolfsbehaarung ausgestattet, aber auch nicht total hell- und feinhaarig, wurde schon so manches mal angeraten,. da doch “mehr zu tun”. aber wie wahr, gerade die männer, die mit wild umgehen können, die siind selber auch oft wilder und männlicher…

    und frauen, die mut zeigen und wild tragen, finde ich immer wieder schockierend schön. sie zerschmettern unseren klops im hirn, von werbung und unserm zur schau gestellten einheitsbrei genährt, der sich auch noch wagt, freiheit genannt werden zu wollen! ich finde es sogar erzieherisch wichtig: die kinder von heute sollten nicht nur lernen, dass die kühe nicht lila sind, sondern genauso, dass wir mehr oder weniger haarige wesen sind…

    ich selbst habe seit jahren eine art kompromiss am laufen, wie weit alles wachsen darf, bis ich mich unwohl fühle. nun werd ich diese grenze noch mal hinterfragen dürfen… danke dir!

    • Oliver Stein says:

      Hey Kristina 🙂

      Ich bin durch Zufall auf Dein Video und auf Deinen Blog gestossen.

      Ich finde dass Du einen sehr bewussten Weg eingeschlagen hast für Dich und ich finde es schön, dass Du den Mut hast frei und wild zu sein…das Selbstbewusstsein hast Frau zu sein, weiblich zu sein…frei von gesellschaftlichen Zwängen und Wahn – Soll – Ist Vorstellungen / – Normen wie Frau sich für sich selbst und in Gesellschaft zu präsentieren hat.

      Ich finde es sinnlich und ästhetisch wenn Frauen den Mut haben natürlich zu sein.
      Ihr riecht unrasiert anders…natürlich…pur…nicht künstlich…sondern einfach echt.
      Eure körpereigenen Pheromone, Euer ureigenes, naturgegebenes Parfüm ist vollkommen!
      Keine Kosmetik der Welt kann diesen Duft erzeugen…und Euch so aufrichtig schön wirken lassen, wie Euer eigenes Ich – Sein.
      Das Schönste an Dir bist Du!

      Ich würde mir wünschen, dass noch viele junge Frauen den Mut finden den Weg der absoluten Freiheit und Natürlichkeit einzuschlagen…und ich kann mir vorstellen, dass durch die Natürlichkeit auch nur die Menschen / Männer bei Euch bleiben, die Euch so annehmen und lieben wie Ihr seid.
      Nämlich authentisch!

      Lieben Gruß,
      Olli

  2. Nex says:

    Sehr cool. Sehr sehr cool.
    1. Du bsit hübsch. Ob mit oder ohne Haare. Der Trottel der dich ablehnt, weil du nicht rasiert bist, hat dich nicht verdient…

    Ich habe nie verstanden warum Frauen seit jeher und Männer im Vergleich dazu seit kurzem, diese Verweigerung der Natürlichkeit praktizieren. Natürlich wird uns vorgemacht, dass es nicht reinlich ist, nicht hübsch, nicht sexy – denn mit Natürlichkeit lässt sich nichts verdienen…. nur Anerkennung

  3. Thomas Blieberger says:

    Grandioser Artikel! Da sollten sich viele eine ordentliche Scheibe abschneiden! (Als Mann muss man sich wahrscheinlich ein anderes Experiment suchen) Wollte mal meine Freundin dazu bringen weil es mich interessiert hat wie sie von Natur aus aussieht, hat aber nur 1 Woche durchgehalten (ich fand sie wunderschön!). Weiter so! (Sind die Haare noch dran?)

    • kristina says:

      Moin Herr Bliemountain!
      Habe das Gefühl, die hören nicht auf zu wachsen, diese Biester.
      Also phättes ja!

    • Josefine says:

      Hey Kristina, ich habe mich gerade so kaputt gelacht über die Reaktion von dem Typen in dem Club, aber eigentlich ist das super traurig, muss trotzdem noch lachen! Ich bin so froh, dass es so Menschen gibt wie du! Ich finde, dass du unglaublich weiblich bist und sehr attraktiv! Ein echter Mann würde dich niemals wegen deiner Haare nicht “sehen”! Mit “sehen” meine ich: deine Schönheit sehen! Deine wahre Natur, DICH! Ich erinnere mich noch sehr gut an meine Mutter als Kind, da war das total normal Haare unter den Achseln zu haben und an den Beinen und der Intimbereich wurde niemals abrasiert! Es ist erschreckend, dass ich mich jetzt dabei erwische, dass ich nicht weiß, ob ich mich trauen würde auch meine Haare wachsen zu lassen! Aber danke für den Gedankenanstoß! Im Moment sind übrigens meine Haare an Beinen und unter den Achseln auch lang, aber die kommen ab, sobald es warm ist und offen ist… bin halt auch schon so zum Zombie geworden ^^ Auf jeden Fall bin ich von DIR total hin und weg und finde auch den Umsonst Markt so klasse und habe noch gar nicht alles gesehen, was du machst! 🙂 Hast meinen Tag erhellt! Danke dafür 🙂 <3

  4. Flo says:

    ich krieg kopfschmerzen beim lesen dieser schrift. musste abbrechen. sry! toi toi toi

  5. wild & hairy says:

    Hi Kristina, ich finde das super! Ich rasiere mich schon seit einiger Zeit nicht mehr im Intimbereich und habe neulich während eines sexy one-night stands gehört: “wow! ich bin ja so froh, dass du dich da unten nicht rasierst!” (Die Zweifel kenne ich natürlich auch, aber weg damit!) Ein Hoch auf die Haare, die Weiblichkeit, die Freiheit! Danke dir!

  6. Mima says:

    Hi Kristina,
    heute dein Experiment gesehen und gelesen!
    Wow: mutig, frech, wild, weiblich, haarig, inspirierend! Tolle Aktion!
    Ich habe Haare in Singlephasen auch wachsen lassen. Mich hats selten gestört. Außer im Sommer, wenn es daran ging, Haut zu zeigen. Für Männer hab ich mich meistens rasiert. Bis vor kurzem: denn ich hasse die so schnell sprießenden Stoppel, ich hasse die juckende, schmerzende Haut. Und ich habe Glück : mein Freund stört sich nicht dran! Ok, komplett wachsen lass ich es im Schritt nicht. Trimmen ist jetzt meine Methode, um mich “hübsch” zu machen. 😉 Und manchmal wenn mir danach ist, kommen die Haare dort ganz weg.
    Aber es ist schon noch so, dass ich glatte Beine schöner finde. Und in der Öffentlichkeit könnte ich mich so behaart nicht presentieren. Ich könnte mich null entspannen und wohlfühlen. Beeindruckend, dass du das durchziehst! Ich zieh meinen imaginären Hut vor dir!
    Eine Frage : wie denkst du, wirst du es handhaben, wenn das Jahr vorbei ist?
    Lieben Gruß,
    Mima

    • kristina says:

      Ehrlichkeit! Stark!

      Das Experiment geht grade in Afrika weiter!
      “bolbol.Hairy,steady go! Part IV Afrika”
      …der Dschungel ist nicht nur im Congo. muhaha

  7. Thomas says:

    Gratulation, Freiheit und Mut gehören Zusammen. Gute Idee und sehr sympathisch!

  8. Christina says:

    Du siehst super-sexy aus mit oder ohne Haare. Was machen denn all die anderen Menschen mit deutlich sichtbareren Handicaps? Wie “eklig” sind denn dann die?

    • kristina says:

      “Hammer eklig!
      Fast so eklig wie meine haarigen Hobbit-Zehen, aber schon ein hoher Ekeligkeitsgrad von min. 10,8 Ekelpunkten.”

      Danke, du erwähnst ein wichtiges Thema, Namensschwester.

  9. Betty says:

    Wow, super Experiment!!! Danke! Diese ganze Rasiererei frisst soooo viel Zeit, die uns Frauen davon abhält, wichtige Dinge voranzubringen.,.. Es wird Zeit, dass wir freier werden! Ich überlege mir echt immer dreimal, ob ich schwimmen gehe, weil ich vorher noch die ewige Prozedur hinter mich bringen muss, um nicht schief angeschaut zu werden. Auf der anderen Seite. Ich glaube, dass viele Männer da entspannter sind, als wir denken. Zumindest in langjährigen Partnerschaften. 😉

    • kristina says:

      Bei “bolbol hairy, steady, go! Part II in Portugal ”
      habe ich genau das großartiger Weise festgestellt:

      Die Mädels haben damit argumentiert, dass es die Männer halt so mögen.
      Und all die sexy portugiesischen Hodenträger meinten, es sei Ihnen egal.
      Menschen + Kommunikation.
      Herr-lich!

  10. Johanna says:

    Starke Sache! Du bist meine Heldin! Habe es auch angefangen, aber da Winter ist und ich von Natur aus nur drei Augenbrauenhaare habe, sieht mans noch nicht. Keine Ahnung ob ich es schaffen würde das im Sommer durchzuziehen. Hut ab!!

  11. Patrick S. says:

    Finde den ganzen Rasurzwang voll übertrieben – gerade auch im Intimbereich. Vielleicht muss es ja nicht gleich die Extremvariante wie hier gezeigt sein, aber die Richtung stimmt in jedem Fall. Wenn eine Frau mal zwei Wochen unrasiert ist, dann muss sie sich keinesfalls schämen. Und meine Freundin hat mir versprochen, es im Winter auch einmal einen Monat lang wachsen zu lassen…

  12. Peter says:

    Ich war in jeder Hinsicht begeistert von Deinem gelungenen Experiment. Interessant zu verfolgen und zu “begleiten”. Spannend, schön und faszinierend. LG Peter

  13. Dennis says:

    Manchmal ist es einfach nur großartig auf was für Stories man bei Facebook stößt, ganz großes Kino, Kristina! Unglaublich toll erzählt und geschrieben, die Welt braucht mehr Menschen die ironieren bis sie einen Sarkasmus bekommen, du hast es einem wirklich sehr leicht gemacht sich für dieses Experiment zu interessieren, Chapeau! By the way, die Message ist es wirklich wert mal selbst einige Dinge zu hinterfragen, nun bin ich gespannt wie dein Experiment weiter geht, ist das Thema doch ein sehr diskussionswürdiges. Wie lange du auch noch hairy du durch die welt goest, Haha, deine Freiheit kann dir keiner nehmen und ich bin zuversichtlich, dass du für dich alles richtig machen wirst! Hoffentlich macht dein Blog die Runde und regt mehr Menschen zum Denken an, ich würde es dir, deinem Team und allen Menschen wünschen. All the best, good luck, have fun and stay free! Xoxo Dennis

  14. Alexander says:

    Cooles Experiment!
    Meine frühere Freundin hat sich ihre Beine auch ne Zeit lang nicht rasiert, mich kümmerte das recht wenig,
    Ich hab mir meine Beine selber mal rasiert, weil ich wissen wollte wie sich das so anfühlt, war zuerst angenehm, als es nachwuchs weniger. Fazit für mich: nett, aber zu zeitaufwendig. Meine Freundin meinte damals als meine Beine glatt waren, jetzt verstehe sie wieso Männer darauf stehen 😛

    PS: Die Schrift finde ich auch mühsam.

  15. Mo says:

    Also ich bin ja ein Typ. Männlich, 30 Jahre, mit Job und Penis, so ganz normal. Ich finde einen Busch bei Frauen manchmal TOTAAAL GEIL. Warum? Haare sind ein Fitnessmerkmal. Frauen machen sich hübsch, ziehen zehn verschiedene Sachen an, tragen ihre Haarpracht lang und offen. (Lange Kopfbehaarung, die nicht nach zwei Zentimetern abbricht, ist ein Indiz für gute Gene/Fitness. Die Typen sehen das schon von Weitem, kommen alle angelaufen, machen lauter bescheuerte Sachen, bis sich die Frau einen davon aussucht. Viel Körperbehaarung an Beinen etc. wäre die konsequente Fortsetzung dieser Logik. Aber keine Körperbehaarung impliziert Jugendlichkeit (Fitness). So entsteht ein Kompromiss: Frauen tragen lange Haare, aber zupfen sich die Augenbrauen/rasieren Beine.) Aber dies sollte keine gesellschaftliche Konvention sein, Denn es gibt viele verschiedene Prägungen, auch bei Männern. Deswegen: DANKE FÜR DIESE AKTION!!!! Geschmack und Konventionen verändern sich. Ich finde riesigen Busch super, aber glatt rasiert halt auch. Die überspielten Ekel-Reaktionen sind wohl eher einstudiert und lassen auf armseligen Charakter schließen. SO I VOTE BUSH (not the politician)

  16. Christoph says:

    Großartig, Kristina. Und leider gehört offenbar echt Mut dazu – verrückt! Mitte der Achtziger war ich auf Schüleraustausch in den USA – und wir alle (Männer und Frauen) waren fassungslos, dass sich alle Amerikanerinnen die Beine und “unten rum” rasiert haben. Heute ist das gang und gäbe – ich aber finde eine Frau mit natürlicher Behaarung immer noch viel, viel schöner. Der beschriebene Ekel – nur “gelernt” und von der Werbung anerzogen. Und eben wirklich eine traurige Wissens- oder Erfahrenslücke. Sei so frei und lass wachsen, Schwester!
    Noch zwei Musiktipps: Die deutsche Fassung von “Hair” und das Konzeptalbum “Le Frisur” von den Ärzten kennst du wahrscheinlich schon – haarige Angelegenheiten wild, witzig und lautstark.

  17. Hartmut says:

    Hallo, ich bewundere Deine Courage: Der Drang nach Konformität vieler Frauen muß wohl sehr groß sein!
    So groß, daß sie sich kaum noch trauen, ein Weiblichkeitsbild infrage zu stellen, daß offenbar die natürliche Schönheit einer erwachsenen Frau abzulehnen scheint.
    Ich finde ausschließlich behaarte Frauen begehrenswert, genieße auch neben der aufregenden Optik den dadurch viel intensiveren individuellen Geruch.
    Mir geht es sogar so, daß ich bei einer “enthaarten” Frau das Gefühl habe, eine Minderjährige (oder gar ein Kind!!) zu berühren (einmal ganz abgesehen davon, daß die Haut, von der die Haare abrasiert oder epiliert wurden, in aller Regel keineswegs schön ist)
    Völlig überzeichnet finde ich ablehnende Formulierungen wie “eklig” oder gar “unästhetisch” . –
    Liebe Grüße Harry

  18. Gesine says:

    Hallo, ich will hier nur noch mal darauf hinweisen, dass zumindest diese Total-Rasiererei ein relativ junges Phänomen ist. Als ich jung war, hat wirklich Niemand Intim-Rasur gemacht außer Prostituierten…. galt also in Deutschland als “nuttig”. Beine und Achselhöhlen, das kam in den 80gern langsam auf, war eigentlich eine Anpassung an internationale Gepflogenheiten. Wurde damals in feministischen Kreisen heiss diskutiert… 😉
    Aber die zum Teil krassen Reaktionen auf dein Experiment scheinen mir auch damit zusammenzuhängen, dass du in deinem Äußeren “mixed messages” aussendest: einerseits die Model-Figur, dein sehr mädchenhaftes und modsisch gestylte Äußeres, bei dem man von den Sehgewohnheiten einfach Rasur erwartet. Bei einer eher burschikosen Frau, die ausstrahlt: “wie ich aussehe, ist mir nicht wichtig”, wäre der Schock geringer. So hat das ganze so einen gewissen Conchita-Wurst-Charme, indem weibliche und männliche Attribute gleichzeitig betont werden. Wobei eben ‘weiblich’ und ‘männlich’ sich hier natürlich nur auf die Sehgewohnheiten bezieht.

  19. Soul says:

    Moin zusammen,

    Ich hab es nie verstanden, warum sich Menschen dem Rasurzwang unterworfen haben. Mal abgesehen von der Gesichtsregion. Für mich gehört es einfach dazu, finde es total natürlich und sehr sehr schön. Es ist für mich ein Teil der Persönlichkeit, vielleicht sogar ein wesentlicher? Vielleicht auch die Frage, wie stehe ich und meine Umwelt zu (m)einem Körper?
    Ich bekenne mich dazu, ich mochte es schon immer, möglichst viele Haare, sie gehören dazu. Ich assoziiere damit Geborgenheit und im Intimbereich der Frau auch “entfernt” die Möglichkeit des sich Versteckens, in mehrfacher Hinsicht.
    Ich finde es ganz toll dass du das gemacht hast und so viel an neuen Erfahrungen über dich und die anderen gemacht hast. Klasse.
    Alles Gute und gehe deinen Weg.

  20. Gordon says:

    Was tut man nicht alles um einer Gruppe anzugehören. Und wenn diese Gruppe sagt, rasieren, dann rasiert man sich halt. Und gerade das Thema Haare bringt unendliche Diskussionen mit sich. Wenn ich daran denke, wie viele Stunden ich gewartet habe, bis meine Frau fertig war mit dem Lockenstab, hätte ich mir schon manchmal gewünscht, sie hätte auch auf dem Kopf zum Rasierer getroffen

  21. Liebe Christina, ich bin echt sehr froh so eine Frau wie du gesehen zu habe . Du bist echt traumhaft und sehr schön. Nachdem ich deine Video gesehen habe War ich sehrfroh darüber als nicht einzige diese vorliebe von Natur als nicht einzige zu mögen. Ich komme ursprünglichen aus dem Kongo in Afrika und dort ist mittlerweile anders geworden leider zu mindestens bei der Frau unter 45 Jahrealt. Mach weiter so und bleibe so.Du bist nämlich viele schöner. Liebe Grüss aus beckum.peace pitshou

    • kristina says:

      E Papa! Mbote! Malamu?
      Ich bin grade nen halben Zentimeter unterm Kongo, in Angola, und hier ist der Trend genau so wie in Europa.
      Freiheit ist hier ein präsentes Thema, zu welchem ich grade recherchiere.
      Erst 10 Jahre ist es her,dass Krieg vor meiner Haustür hier tobte.
      Geistiger Frieden und geistige Freiheit dauert wohl noch ein paar Minuten.
      Peace, love & Kizomba aus Afrika!

  22. Ulrich Liebscher says:

    Liebe Kristina.
    Dein”Experiment”gefällt mir sehr.Körperbehaarung ist natürlich.Nichts am menschlichen Körper ist überflüßig.Alles ist sinnvoll.Die Behaarung dient u.a. dazu,den Schweiß aufzufangen und den Körperwärmehaushalt zu regeln.Das hängt mit den Lymphknoten ,die sich vermehrt unter den Achseln,Kinnbereich und Leistengegend befinden,zusammen.
    Die “Rasiererei”speziell unter den Achseln und im Intimbereich haben wir sicher auch unseren Türkischen Mitbürgen zu verdanken,die es bei uns publik gemacht haben.Ist nicht rassistisch gemeint.Muß man ja heute dazu sagen.
    Ich persöhnlich finde die Achsel-und Schambehaarung bei einer Frau total erotisch und erregend.Es erweckt eine große Neugier nach dem dahinter verborgenen und den Tatendrang in mir.
    Im Intimbereich kann es ja (Da wo es hineingeht,ha,ha)ein bischen weniger sein.Erleichtert so einiges für beide.
    Ich finde dein Experiment sehr gut und richtig.
    Totalrasierte Männer und Frauen sehen aus wie die Zehnjährigen.Da fehlt für mich etwas,nähmlich die Körperbehaarung.
    Ich steh doch nicht auf Kinder.
    Weiter so.Bist völlig natürlich und normal.
    Liebe Grüße vom Ulli.

  23. Olli says:

    Hach, was für ein herrlicher Bericht. Dass die Gesellschaft da SO drauf reagiert, hätte ich zwar echt nicht gedacht, weil ich ja nur von meiner Warte aus vermuten kann, wie man(n) reagiert. Beim Sex die Nase rümpfen? Echt jetzt? Da würde ich doch denken dass SO’n Kerl auch wegläuft wenn Schuppenflechte unterm Kleid auftaucht, oder eine Warze, oder oder oder. Wie kann man nur soooo oberflächlich sein.
    Sei’s drum…wer sich Sex entgehen lässt, weil ein paar Haare den Weg erschweren, dem ist nicht zu helfen.
    Ich würde denken, jedem/jeder steht frei zu tun was auch immer Spaß macht. Keine Haare zu haben, macht so richtig Sinn ja nur im Schritt. Da ist einfach das empfinden beim Sex mit’m Mund ein ganz ein anderes. Wenn du dir irgendwann mal wieder den Busch rasierst, wirst du wahrscheinlich denken, WOW, wie konnte ich mir das nur soooo langen entgehen lassen.
    Unterm Arm und an den Beinen wird ja eher selten rumgeleckt. Da wird’s nicht ganz so viel ausmachen.
    Nein, was mir bei deinem Anblick als erstes in den Sinn kam….wie kann man, wenn man derart hübsch ist, sich sein schönes Gesicht nur so mit einem Blech verunstalten.
    Die Haare find ich gar nedd schlimm.
    So unterschiedlich sind die Geschmäcker. Lustich 😀

  24. S. says:

    Kristina, meine Daumen gehen hoch für Dich!
    Schon seit einiger Zeit beobachte ich wie verschiedene, meist vegane, Mädels auf YouTube über ihre Achselhaare reden und sich dabei filmen. Ich habe das bei denen nie verstanden… ich selbst bin einfach sehr rasierfaul und auch nur mäßig geschickt bei der Haarentfernung… darum bin ich seit beginn des haarig werdens, damals im Rahmen der Pubertät, fast durchgehend haarig. Für mich war es daher irgendwie befremdlich wenn jemand ne 30 Tage Challenge aus dem machte was mir regelmäßig passiert wenn ich mal wieder finde das Rasierer einfach unverschämt teuer sind…
    Wie schon erwähnt bin ich seit nun oh Gott schon weit über 20 Jahren irgendwie nur zu wenigen Zeiten meines Lebens rasiert. Ich war es fast immer aus Faulheit, bis mich ein Ex Freund bat mich für ihn mal zu rasieren… zum Glück meinte er damit nur die Intimbehaarung, die Achseln, die Beinbehaarung und alles was als Damenbart bezeichnet werden kann.. meine Hobbitfüße, die Arme, die Hände, mein Hintern und meine Augenbrauen blieben haarig… Ich fand die Erfahrung damals wirklich interessant. Ich war eine Zeit lang sogar ganz begeistert von der Erfahrung der Nacktheit, die sonst von meinen Haaren verdeckt wurden. Doch dann fiel mir auf wie teuer dieses ganze Naßrasieren doch ist. 3 Epilierer und einige Versuche mit Warm- und Kaltwachs, sowie mit Sugarin später kam ich trotzdem wieder beim Naßrasierer an… doch dann fiel mir auch diese riesige Menge an Plastikmüll auf… ich wechselte zu einem Rasierhobel mit echten Rasierklingen, die mit denen man sonst nur die Herdplatten sauber kratzt, und kaufte Rasiercreme am Stück statt als Schaum in der Dose…
    Mein damaliger Freund war trotzdem irgendwie unglücklich… denn… wie schon erwähnt bin ich eher ungeschickt beim rasieren, auch weil es mir echt zu lange dauert… tja und da ich doch recht oft überall kleine Schnitte und Kratzer hatte, bat er mich mich nicht mehr zu rasieren… ich sähe einfach zu schlimm nach dem Rasieren aus.. Ein wenig gefreut hat mich das dann schon…
    Es dauerte auch gar nicht lange, da fiel ihm auf wie flauschig mein Fell so ist… er spielte gerne mit den Fingern darin herum und wenn wir intim wurden, schnupperte er auch gerne an meinem gepflegtem Fell. Irgendwann ließ er dann auch seine Achseln und seinen Intimbereich zuwachsen… ich fand es toll… Wir haben uns trotzdem irgendwann getrennt.

    Der aktueller Partner und Verlobter hingegen feierte jedes meiner Haare als er meinen Wildwuchs entdeckte… wir lieben gegenseitig unsere Haare, respektieren aber auch wenn wir doch mal haarfrei sein wollen… ich wünschte es gäbe mehr Menschen die locker mit Haaren umgehen.

    Manchmal nervt es nämlich schon sehr, wenn ich im Sommer kurze Kleidung an habe oder in der Sauna bin und dann angestarrt werden… ein Mal wurde ich sogar von ner Horde junger Männer gefragt ob ich kurz vor einer Geschlechtsumwandlung stehen würde… das war krass..

    Ich hoffe dass immer mehr Menschen auf Dich und das wachsen lassen der Haare aufmerksam werden und dieses haarige Tabu, was irgendwann in den 1990 erst so richtig anfing, wieder gebrochen wird.

    • kristina says:

      “wir lieben gegenseitig unsere Haare, respektieren aber auch wenn wir doch mal haarfrei sein wollen… ”
      Nice one,Fräulein Fee!!

      Ps.:Wie verlief die Geschlechtsumwandlung? Pahaha

  25. Tanisha says:

    Hi,
    ich habe deinen Blog durch Zufall über YouTube entdeckt, und alles was ich bis jetzt über dich weiß, steht in diesem Artikel hier. Ich finde was du hier machst, regt sehr zum Nachdenken an, und finde es auch echt großartig. Ich selber bin, was rasieren angeht, eigentlich recht entspannt, wobei ich es bei sichtbaren Stellen wie unter den Armen, oder im Sommer beim Schwimmen, trotzdem mache. Andere Bereiche mache ich nur ganz selten oder nie, beispielsweise meine Beine, weil ich einfach der Meinung bin das man die Haare so wie so nur aus der Nähe sieht. Und als ich einmal gefragt wurde ob ich meine Armhaare rasiere, habe ich mich auch nur gefragt auf was für Ideen manche Menschen kommen, und war leicht irritiert.
    Ich bin jetzt erst sechzehn, deshalb habe ich in vielen Sachen diesbezüglich, doch noch eine relative Unsicherheit, aber es tut schon einmal gut, nicht nur zu wissen man kann ja eigentlich auch anders, sonder zu sehen das es auch Menschen gibt die es anders machen. Danke dafür 🙂

    • kristina says:

      Bleib fein du selbst, Süße!
      Und habe keine Angst vor Abstoßung,die schubst dich nur in die Arme von guten Leuten, die goil druff sind und dich so mögen wie du bist.
      Mit Haaren,Pickeln,Macken,sodass man gar kann voreinander kack…lachen!!

      Das war doch mal ein adrettes Wort zum Sonntag.

  26. Jana Lüthi says:

    Ich weiblich 25 rasiere die Haare seit Jahren nur noch unter den Achseln. Alle anderen dürfen wachsen. Mein Partner hatte zu Beginn etwas Mühe damit. Da er selbst jedoch überall alles wachsen lässt, konnte er mir bis heute keinen akzeptablen Grund nennen, meine Gewohnheit zu ändern. Wir sind unterdessen seit 4 Jahren ein Paar – kann also nicht ganz so schlimm sein 😀

  27. wolfsfrau says:

    danke. einfach nur danke für dieses unglaublich bestärkende video und den artikel.
    ich rasiere seit ca 10 jahren nicht mehr bzw nur, wenn ich wirklich lust drauf hab (kommt ca 1 mal im jahr vor- höchstens). und… es ist manchmal wirklich anstrengend. ich hab schwarze, lange, dichte körperhaare und die reaktionen meiner umwelt sind manchmal jenseits von gut und böse. aber- das interessiert mich nicht. ich bin ich, und ich bin haarig. ich bin auch noch dick und obendrauf noch tätowiert… mich öffentlich zu bewegen kann manchmal ein spießroutenlauf sein, ein kleiner ausflug in zwischenmenschliche höllenabgründe.
    aber nicht ich bin falsch. das hat so lang gedauert, das zu verstehen und war ein heftiger prozeß.
    drum berührt mich dein video und deine einstellung gerade sehr.
    irgendwann werden wir viele sein.
    viele frei menschen, die sich selbst spüren und sich nicht verleugnen.

  28. Thea says:

    Hi!
    Ich bin zufällig über YouTube über Dein Experiment gestolpert und musste sofort Deinen Mut bewundern. Mir geht es tierisch auf den Keks, dass von uns Frauen erwartet wird, rasiert zu sein. Bei Männern stört es ja scheinbar auch niemanden.
    Ich zupfe mir weder die Augenbrauen, noch sehe ich einen Sinn darin mir die Arme zu rasieren. Ich meine – wo komm ich denn dahin? So schnell wie die Härrchen nachwachsen, muss ich das doch jeden Tag morgens und abends machen damit die Stoppel nicht stören. Unter den Achseln rasiere ich mich das ganze Jahr, einfach weil ich viel schwitze und es rasiert angenehmer ist. Allerdings rasiere ich mich dort auch nicht jeden Tag, soll da halt ein Zentimeter stehen. Das ist dann halt mal so. Die Beine mache ich nach Lust und Laune, im Winter auch durchaus Wochenlang nicht.
    Den Mut, meine Körperbehaarung beziehungsweise die, die ich entferne, nicht mehr zu entfernen und somit im Sommer gezwungener Maßen zu zeigen, besitze ich leider nicht. Ich arbeite körperlich im freien, da ist ein Top immer ein gern getragenes Kleidungsstück aber mutig genug es unrasiert zu tragen bin ich leider nicht.
    Also: weiter so! Auf das mehr Frauen und vielleicht auch eines Tages ich selbst den Mut aufbringen es Dir gleichzutun damit wir uns alle wohler fühlen können.
    Eine Freundin von mir war mal… äh, besorgt, weil sie ein Top trug und sich am morgen nicht rasiert hatte und man die Stoppel sehen konnte. Soetwas ist ja schon traurig.
    Noch viel trauriger finde ich es aber, das es einen Mann gab/ es Männer gibt, die glauben, jeder mit Haarwuchs an den Beinen wäre männlich.
    Bin ich froh, das zumindest Tiere nicht solche Sorgen haben.

    • kristina says:

      Bist du wirklich so unmutig?

      Mut,deine rasierten Stellen wuchern zu lassen,hast du nicht.

      Mut, Dich or jeglichen Peoples geistig zu entblößen und wahre starke EHRLICHKEIT zu beweisen hast du.

      Mut ist Mut.
      Davor ziehe ich den Hut.

  29. Mary-Hairy says:

    Hi Kristina

    vor ein paar Wochen hat mich eine Kommilitonin auf deinem Video verlinkt. Ich beschäftige mich ebenfalls seit einem Jahr mit diesem Thema. Angefangen hat es mit einem biografischen Theaterstück. Ein Part darin war, die Gesellschaft erwartet… das Frauen sich rasieren. Da habe ich bewusst angefangen, mich nicht mehr zu rasieren. Ich war schon immer etwas faul, was das rasieren anging, aber vorallem im Sommer habe ich mir meine Gedanken gemacht. Ich bin zwar an meinen Beinen nicht mit einem enormen Pelz ausgestattet, aber die innere Hürde zu überwinden kostet auch Mut. Immer wieder unterhalte ich mich, mit anderen über das Thema Haare. Einmal kam eine Bekannte zu mir und meinte, dass sie mich total dafür bewundert, dass ich meine Achselhaare nicht weg mache und sie auch gerne so mutig wäre.
    Bis jetzt habe ich kaum negative Bemerkungen zu hören bekommen, bin aber auch nicht zu provokativ auf Leute zu gegangen. Für ein Uniprojekt befasse ich mich jetzt wieder mehr zu dem Thema mein Körper und ich, wobei ich auf deinen Blog gestoßen bin.
    Schönes Projekt und stark, dass du das alles festgehalten hast.

    Liebe Grüße

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